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Bretagne 2015 - Teil 3 - Camaret sur Mer bis St Thegonnec

Die Fahrt nach Camaret sur Mer (
104 km, aber nur 27 km Luftlinie)
war durch den Nebel nicht so wie erwartet.
Wir standen an der Nordspitze Pointe de Espagnoles bei Camaret sur Mer und wollten Brest sehen.
Wir warteten ab, kochten unser Mittagessen - und der Nebel war immer noch da.

Wir fuhren zum Stellplatz in Camaret sur Mer. Riesig und schon gut belegt. Auch mit Dickschiffen.
Auf der kurzen Fahrt hat das Navi gesponnen. Es drehte sich nicht in die Fahr-Position.
Warum? Weiß ich nicht! Damit war aber das Fahren mit Navi unmöglich.
Ich bekam es einfach nicht hin, dass es wieder richtig funktionierte.

Wir sind losgewandert und wollten die Pointe de Hir sehen. Irgendwie liefen wir falsch und standen vor einem Militärgelände.
Das richtige Ziel war uns aber bei dem schlechten Wetter und den schon gewanderten Kilometern zu weit entfernt.
Bei Osmand, den Offline-Karten, habe ich nachgeschaut: Verlaufen haben wir uns nicht - nur irgendwie verguckt.

Den Bäckerweg
in den Ort Camaret sur Mer nutzte ich zur Fototour.
Den Weg habe ich mit Osmand gut gefunden - auch kleinste Trampelpfade.

Hafen von Camaret sur Mer





Stellplatz Camaret sur Mer;
6 €; Entsorgung; Mülleimer; abgetrennte Plätze; Campingplatz daneben;
N 48.27430  W 004.60800 (Osmand)



Nach dem Frühstück sind wir zur Pointe de Hir gefahren, den wir am Tag zuvor zu Fuß nicht geschafft hatten. 
Es war wunderschön dort. Bizarre Felsen! Wellen-Brecher!
Kletterer und sogar eine Schulklasse beim Kletter-Unterricht konnten wir entdecken.
Die Wanderung vom Stellplatz zur Pointe de Hir hätte sich gelohnt.


Die Kletterer an der Pointe de Hir




Die 
Schulklasse unterwegs zur Kletter-Stunde 
Nachher sind wir noch einmal zum Aussichtspunkt Pointe de Espagnoles gefahren, von dem man Brest sehen kann.
N 48.28633 W 004.60192 
Auch hier war es schöner als gestern!
Im übrigen waren überall schwerbewaffnete Soldaten und vor Brest lag ein U-Boot!


Blick zurück auf Camaret sur Mer




Brest in Sichtweite an der Pointe de Espanioles
Das Navi ging immer noch nicht!
Im nächsten Dorf habe ich nochmal angehalten. Und? Das Navi ging wieder.
Ob es an den Militärübungen lag?

Drei Stellplätze haben wir angefahren. Keiner gefiel uns wirklich!
La Faou (klein, Hinterhofatmosphäre, CP direkt daneben, aber geschlossen),
Hopital-Camfrout (Parkplatz) und
Plougastel-Daoulas (bei den Turnhallenparkplätzen, laut).
In
Plougastel-Daoulas lockte uns allerdings der Kalvarienberg.
Er ist der besterhaltene Kalvarienberg der Bretagne. Ob er mal restauriert wurde?





Nach einem ALDI-Einkauf sind wir durchgefahren bis Lampaul-Plourazel (129 km).
Der Stellplatz war super. Wir haben wunschgemäß einen Platz oben bekommen mit Sicht aufs Meer!
Die Stühle raus und erstmal ein Eis genossen.
Das Meer zu beobachten war herrlich.



Die Radtour am nächsten Tag ging bergauf bergab bis zum westlichsten Punkt Frankreichs, der Pointe de Corsen.
Der andere war der westlichste Leuchtturm Frankreichs!
Den Leuchtturm an der Pointe de Corsen, der weiter im Land stand, konnte ich nicht erklimmen, wir waren 15 Minuten zu spät.







Der Leuchtturm an der Pointe de Corsen


Der Hafen von Lampaul-Plourazel


Auf anderen Wegen bergauf und bergab ging es zurück.

Wir sind am Nachmittag zwei Stunden gewandert. Das macht auf den Zöllnerwegen an der Küste der Bretagne richtig Spaß.
Viel besser als Rad fahren.









Lampaul-Plourazel
Toller Stellplatz; 6 €, Entsorgung; WC; Wasser; Duschen nur im Juli und August;
WC-Gebäude von 19:00 - 8:30 Uhr geschlossen
N 48.44712  W 004.77628 (Osmand)




Den ausgesuchten Stellplatz in Goulven haben wir gut gefunden, obwohl Garmina, das Navi, uns etwas narrte. 

Toll, was eine kleine politische Gemeinde auf die Beine stellt. Ein kleiner Stellplatz mit Entsorgung, Dusche und WC. Für 6€.
Zwar sehr einfach, aber gut. Wir mussten an Firrel denken, als wir aus dem Fenster sahen.

Einen sehr langen Strandpaziergang haben wir genossen. Wobei es ziemlich dauerte, bis wir am Strand waren. Es war Ebbe. Grins!
Einen langen Weg an Salzwiesen, einem Damm und durch die Dünen mussten wir wandern.
Bestimmt mehr als 8 km hin und zurück.
Schön ist es gewesen.


Am Strand von Goulven



Die Kirche im Ort war toll. Wahre Schätze verstecken sich in so kleinen Orten. Erstaunlich!


Die Kirche von Goulven

Stellplatz in Goulven
5,94 € incl. Entsorgung, WC, und Dusche
N 48.63109  W 004.30833 (Osmand)
Das Duschen war herrlich! Warmes Wasser so viel man will! (Schrieb eine Niederländerin in campercontact.) Stimmt!




Vor Roscoff haben wir in Sibirli das Chateau Kerouzére entdeckt.
Wir sind durch den Park spaziert. Wohnen möchten wir nicht in einem Chateau aus dem 16. Jahrhundert.
N 48.67233 W 004.06996

Chateau Kerouzére







In Roscoff gefiel uns der Stellplatz gar nicht. 
Garmina schickte uns über Feldwege, in denen jedes Dickschiff stecken geblieben wäre.
Da der Platz in Roscoff schon voll war, wie voll muss der in St Jean Leon erst gewesen sein?
St Jean Leon haben wir also gleich ausgelassen. Der Platz war mitten in der Stadt am Hafen.

In Taule Penze könnte man schon eher bleiben.
Wir sind dann weiter gefahren nach Guimiliau. Dort waren wir 2004 schon einmal.
Ich habe eine Stunde lang fotografiert. Die Kirche, den Kalvarienberg und auch anderes.

Guimiliau





Die Kirche in Guilmiliau







In St Thegonnec (7 km von Guilmilau, insgesamt am Tag 73 km) haben wir uns auf dem Stellplatz niedergelassen.
Nach dem Mittag bin ich wieder losgelaufen und habe
die Kirche und den Kalvarienberg fotografiert.
Rosi hat sich ausgeruht.

Hier auf dem Stellplatz haben sogar die Franzosen die Stühle rausgeholt.
Denn jeder einzelne Stellplatz ist durch Hecken abgetrennt und hat eine Picknick-Bank.
Es wird also eingeladen zum Draußen-Sitzen.
Das haben wir bei dem Sonnenschein ausgiebig getan.
Rosi hat sogar
angefangen, ein Buch zu lesen.



Die Kirche in St Thegonnec













Es war Samstag! Warum haben wir nicht daran gedacht? Laut war es! Bis 4 Uhr. 
Erst Stimmen, dann singen und danach Musik!
Na ja! Geschlafen haben wir abschnittsweise.
Das war die erste unruhige Nacht.

Stellplatz St Thegonnec
Entsorgung; einzelne Plätze durch Hecken getrennt; nahe am Zentrum;
N 48.52238  W 003.94594



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