Süd-Norwegen 2013
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Von Hardangervidda bis Visnes 
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Fundsachen


 Süd-Norwegen 2013 – von Hardangervidda bis Visnes  (Teil 3)

Nach einem richtigen Ruhetag war uns in Hovet dann doch nicht, so reisten wir gegen 12.00 Uhr ab,
nicht ohne vorher den Platz als Stellplatz für den Bordatlas aufgenommen zu haben.
In Norwegen gibt es sehr wenige Stellplätze, die auf diesem Preis-Niveau gute Qualität bieten.
Andernfalls sind sie sehr teuer.


Auf dem Hardangervidda

Der Hardangervidda war leider noch trostlos öde - wie es der Name ja sagt -und es war ziemlich kalt.
Auf der Straße war nichts los - aber beinahe hätte ich vor lauter Gucken einen Sportwagenflitzer
um ein Haar übersehen.
Der kam aber auch mit einem Affenzahn angeschossen - völlig untypisch für Norwegen.

Den Vorringsfossen genossen wir nicht vom Hotelparkplatz aus (100 NOK fürs Parken! Geht`s noch?),
sondern vom Parkplatz an der Straße weiter westlich.
Ein gesicherter Weg führte zum Aussichtspunkt an der 7.
Nun, man sieht den Voringsfossen nicht ganz so gut, aber man sieht ihn.
Rechts fällt das Wasser 200 m steil im freien Fall ins Tal hinunter.


Der Vorringsfossen

Das Wetter war wieder einmal norwegisch trübe. Dafür war aber das Wasser spiegelglatt.


Irgendwo am Eidfjorden

50 zurück nach Hol – 7 Eidfjord - Vorringfossen - 13 Richtung Odda -13 Lofthus    155 km







Auf der 13 kamen wir dann am Latefossen vorbei.
Das Parken ist ebenso abenteuerlich wie der Zweier-Wasserfall auch.
Wenn der Latefossen noch mehr Wasser führt, sind die Autos danach frisch geduscht -
oder man selber auch, wenn man dort entlang geht.



Der Latefossen


Der Latefossen

Gleich hinterm Roeldalstunnelen bogen wir auf die 520 ab:
Wieder eine Gebirgsstrecke - fast so schön wie das Aurlandsfjell.
Hat man die Höhe
mit den vielen Kehren erklommen,
kann man den kleinen Parkplatz ansteuern, wenn man ihn denn entdeckt und rechtzeitig abbremst.



Mittagsparkplatz auf der 520


Irgendwo auf der 520 weit vor Sauda

Die 520 führt über eine karge, aber abwechslungsreiche Steinwüste nach Sauda.
Hellgrüne Wasserflächen, Eis und Schnee - alles ist noch da - mitten im Juni.

In Sauda haben wir eine Entsorgungsstation erspäht und einen schönen Stellplatz am See.
Aber wir trauten uns nicht zur Nacht zu bleiben, standen wir doch ziemlich direkt
im Blickfeld eines neuen Appartmenthauses. Das könnte Ärger geben.
Also fuhren wir lieber weiter. Gleich nach Sauda kamen wir am Svandalenfossen vorbei.
Der Wasserfall musste über einige Stahltreppen erklommen werden.


Svandalenfossen

Da unsere Tagesstrecke schon verbraucht war, suchten wir einen Straßenparkplatz auf -
und blieben zur Nacht. Es war von 24 Uhr bis 6 Uhr ruhig.
Die Fähre (siehe Foto) fuhr wohl nicht in der Zeit.



Blick von der 520 auf die Fähre Ropeid - Sand


Parkplatz an der 520 in Sauda Hustveit


13 Odda – 13 Latefossen – in Skare E134 Richtung Oslo – nach Seltjestads Tunnel 
auf den 520 (Ryfylkevegen) – 520 P bei Husveit       131 km




Weiter  ging es über Ropeid - nein, wir haben die Fähre NICHT genommen - Kvaloey, Sandeid Hafen zum Otertong.
Da das Wochenende vor der Tür stand, erkundeten wir einen ruhigen Platz, an dem wir die Norweger nicht stören,
die nur am Wochenende Zeit für Wohnmobiltouren haben.
Schultz beschreibt in seinem Reiseführer diesen Platz als ungeeignet,
weil der See über 400m weit entfernt ist.  Genau das Richtige für uns.
Die absolute Einsamkeit nach gut 2 km
Anfahrt auf einem engen Feldweg.


Hier buhlen zwei Männchen um die Gunst des Weibchens.


Ein Waldschrat "zeigt" uns den Weg zum Otertong.


Hier hat also schon mal jemand etwas gegessen am Otertong.


Frühmorgens huschte ein Reh am Wohnmobil vorbei.


Der Austernfischer verteidigte sein Revier aufgeregt.


Beim Tee meinte ich: "Es kommt ein Reiter!" Nein, das Pferd kam alleine.
Am nächsten Tag kam das Pferd mit seinem Jockey auf einem Sulky vorbei.

520 Ropeid (NICHT auf die Fähre!) 46 Imsland – in Sandeid – 43 bis E 134 – E134 Frovik 513 Richtung 
Skjodastraumen – Otertong - 2 Nächte Einsamkeit     80 km


Am Montag fuhren wir wieder zurück in die Zivilisation: Otertong ade.
Unser Ziel war ein Abstecher in die Gegend südlich von Haugesund.
In Skoldastraumen beguckten wir uns die alte Schleuse mit der uralten Drehbrücke.
In Grinde die merkwürdigen Hinkelsteine, bei Haugesund die sehr hohe Brücke auf die Insel.
In Avaldsnes schauten wir uns die Olavskirke an.



Die Olavskirke


Die Olavskirke

Wann kommt das Jüngste Gericht?
Diese Frage beschäftigte schon viele Menschen vor uns.
Hier an der Olavskirche haben sie gemeint:
Wenn der Stein oben die Kirche berührt, dann kommt das Jüngste Gericht.
Merkwürdig.... oben haben sie schon einiges vom Stein abgeschlagen.

Sozusagen gleich gegenüber von 
Avaldsnes liegt Visnes.
Oder sollte ich lieber schreiben: Wir waren in Amerika!




Ich war noch niemals in New York ....



Wir waren nicht in New York aber in Visnes, wo die Freiheitsstatue auch steht,
denn von hier stammt das Kupfer für die Herstellung der echten Freiheitsstatue in New York.



Im Hafen von Visnes.

Einen schönen Picknickpark gibt es in Visnes. Man kann auch prima wandern. Wir haben es ausprobiert.

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