Wir wollten weiter und wurden erstmal
durch eine sehr lange Baustelle im Tempo gebremst.
In Alvundied haben wir bei der Kirche geparkt und
auch die Nacht verbracht. 131 km
Die 70 brachte uns gut und zügig zur E6, der wir bis zum Dovrefjell folgten.
Blick aus dem Seitenfenster während der Fahrt auf das Dovre-Fjell
Die Eysteinkyrkia ragte über das Dovrefjell und lud zu einem Besuch ein.
Die Türen waren geöffnet.
Besonders hat mich das Kreuz mit seinem Licht und Schatten begeistert.
Jesu Kreuz zeigt im Schatten erhobene Hände –
durch Jesu Tod und Auferstehung können wir Gott loben.
Bei der Andfins-Brücke machten wir Mittagspause,
die wir weiter ausdehnten, da die Sonne so schön schien.
Ich konnte am Nachmittag das WM-Spiel Südkorea – Deutschland anschauen.
Es war das letzte Spiel der Deutschen bei dieser Weltmeisterschaft.
Wir grillten endlich einmal in diesem Urlaub
und sind dann noch weiter gefahren.
Leider waren alle angefahrenen Nacht-Ziele gesperrt.
In Sjoa fühlten wir uns sehr unwohl.
Der alte E6-Parkplatz war mit Flatterband halb gesperrt
und allerlei Müll lag herum.
Kvam kam wegen der nahen Häuser um die Halle überhaupt nicht in Frage.
In Vinstra bei der Sodorp Kirche hingen eindeutige Verbotsschilder.
Harpevoss war eine totale Pleite, an allen drei Plätzen waren Baken davor oder
die Plätze waren unmöglich.
So sahen wir zuletzt nur noch den Peer Gynt Weg als Möglichkeit an,
denn dort gab es einen Parkplatz
vor der Mautstelle, wie uns Osmand+ anzeigte.
Oben auf dem Fjell, wo der eigentliche Weg anfängt,
haben wir den Parkplatz als einzige genutzt
und standen nun wieder in luftiger Höhe und
erwarteten eine ruhige Nacht. 265 km
Am Vormittag starteten wir in den Peer Gynt Weg mit Pech.
Die Maut musste per Kreditkarte bezahlt werden und
ich kam nicht schnell genug ins Wohnmobil,
so dass die Schranke sich wieder senkte.
Also musste ich nochmal bezahlen.
Nun ja, 8,90 € sind zu verschmerzen.
Nachtrag: Zu Hause hatte ich zwei Mails geschrieben,
sehr nette Antworten bekommen und
nach vier Wochen war der Betrag auf meinem Konto.
Das ist Norwegen!
Die 26 km Schotterpiste haben dem Auto nicht so gut getan,
jedenfalls rappelt es sehr laut.
Bei einem Aussichtspunkt bin ich eine zu hohe Steigung hochgefahren
und habe hinten gut aufgesetzt.
Es ist aber nichts kaputt gegangen.
Panoramabild vergrößern: Bitte hier klicken!
Die Landschaft im Peer Gynt Weg ist wunderschön und
nicht ganz so wie auf den Fjells.
Ich wusste vorher aber nicht,
dass es dort auch Wochenendhäuser und sogar Bauernhöfe gibt.
Ich dachte, es sei alles ein einziges Naturschutzgebiet.
Danach fuhren wir bis Dokka. Dort konnten wir sehr gut entsorgen.
Ein Franzose brachte uns auf die Idee,
das Auto mit dem Wasserschlauch abzuspritzen.
Das war auch nötig nach dem Peer Gynt Weg.
Auf der Suche nach einem Parkplatz wurden wir in Halmrast fündig,
als wir zu einer Skibahn abbogen.
Wir standen hoch über der 35 nur 200 m von der Hauptstraße entfernt.
Neben uns war ein Schafgitter
und es fuhren noch viele Autos den Berg rauf und runter.
Immer begleitet von diesem tüchtigen Gerappel.
Das würde nachts sicherlich nicht so sein. Hofften wir wenigstens.
Von 17 bis 22 Uhr haben wir draußen vorm Wohnmobil die Sonne genossen.
Nachts war es tatsächlich sehr ruhig. 160 km
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