Lüneburg und Hitzacker Dömitz
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Unser Reisebericht Juni 2019 - Lüneburg - Hitzacker - Dömitz

Dömitz

Es wurde etwas kühler und so fuhren wir weiter nach Dömitz.
Wir suchten uns einen schönen Stellplatz aus und parkten ein...


...und gleich wieder aus, denn es wurde ein noch angenehmerer Stellplatz frei.

Hier hatten wir sowohl Sonne als auch Schatten.
Dem Schatten musste man allerdings etwas hinterher rücken.
Aber wir  h a t t e n  Schatten von morgens bis abends 17 Uhr,


Die "Elise" kam von der Elbe in die Elde (Müritz-Elde-Wasserstraße) gefahren.


Die Elise ankerte im Hafen von Dömitz.


Sonnenuntergang in dunklen Wolken

Der Hafenmeister hatte feste Anwesenheitszeiten im Hotel.
Er gab uns gute Radfahrtipps, die auf unsere reduzierten Kilometerzahlen abgestimmt waren.


So radelten wir vom Stellplatz aus über den Deich und kamen in Klein-Schmölen
 über Schmölen-Ausbau zu den Wanderdünen.

Rosi besetzte eine Bank und ich wanderte los.
Die Binnendünen Klein-Schmölen kann man über einen Rundweg erkunden.






In 45 Metern Höhe hatte ich einen schönen Blick weit über die Elbe hinaus in die Elbtalauen.




Neuanpflanzungen am Dünenfuß sollen diese Binnendünen noch lange erhalten.



Wir fuhren weiter nach Groß-Schmölen und Alt-Kaliß.
Von dort kamen wir nach Neu-Kaliß und schauten uns den Wasserwanderstellplatz im Ort an.
Nett und gemütlich.
Hier könnten wir uns auch vorstellen unser Wohnmobil zu parken.
Der Stellplatzwart war sehr nett und zuvorkommend.
An der Müritz-Elde-Wasserstraße entlang erwischten wir endlich den Deichweg
und mussten uns vier Kilometer den alten DDR-Plattenwegen hingeben.
Das war nicht gut.
Loch an Loch und Rüttelung an Rüttelung.
Die feste Fahrspur einzuhalten war ebenfalls sehr anstrengend, weil sie sehr schmal war.


Sonnenuntergang an einem weiteren heißen Tag



Bei der nächsten Radtour sahen wir in der Ferne die alte Dömitzer-Brücke.


Die Festung Dömitz schauten wir uns nur von außen an.
Man kann nicht alles haben, wenn man bewegungs-eingeschränkt ist.


Festung Dömitz





Auf einem Alt-Deich kamen wir bis zur B 191, bevorzugten dort den Radweg an der B 191 bis zur Kreuzung
und nutzten danach den Radweg an der B 195 Richtung Rüterberg.
Der Radweg war sehr gut ausgebaut und topfeben.



Rosi ruhte sich beim Stellplatz im Dorfmittelpunkt Rüterberg aus und ich erkundete den Ort.


Rüterberg an der Elbe

Ich rief sie an und empfahl ihr dringend, zu "meiner Bank" direkt am Elbufer zu kommen.
Wie es so ist, kamen immer mehr Radler zusammen.
Eine Anwohnerin kam zu uns und erklärte das Rüterberg zu DDR-Zeiten.
Rüterberg war als Dorf innerhalb der DDR noch einmal eingezäunt.
Die Dorfbewohner konnten nur mit Passierschein in ihr eigenes Dorf gelangen.
Das einzige Tor in die Enklave war an der Hauptstraße und
ist nach der Wende dort an der Elbe wieder aufgestellt worden, wo vorher der Zaun ohne Tor stand.


Das Einlasstor ins Dorf Rüterberg

Die nette Anwohnerin nahm sich viel Zeit
und sammelte auch nebenbei Spenden für den Kindergarten des Dorfes ein.
Prima Idee!
Die Ruhebänke standen auf ihrem Privatgelände direkt an der Elbe und durften pfleglich genutzt werden.
Zur Abreise erklärte sie uns einen sehr schönen Rückweg an der Locknitz entlang.
Dieser Weg tat unseren Rücken gut, da er absolut rüttelfrei war.


Ein wunderbarer Weg auf dem Deich der Locknitz entlang



Ich wollte am nächsten Tag zur Dömitzer Brücke.
Rosi schaute mir hinterher als ich auf der anderen Elde-Seite am Stellplatz vorbeikam.




Die Dömitzer Brücke - 1873 eingeweiht


Seit 1945 führt sie ins Nichts.
Auf der Ostseite ist alles demontiert worden.






Rechts neben dem Wohnmobil stand Rosi und winkte mir aus 1500 m Entfernung zu.


Ich stand auf der Westseite rechts der Brücke und winkte zurück.


Die Kirche in Dömitz


Da ich die Orgel hörte, wartete ich ab, bis der Gottesdienst zu Ende war und besichtigte die Kirche in Dömitz.




Unsere letzte Radtour führte uns nach Damnatz auf der Westseite der Elbe.





Im Hafen von Damnatz lag nun die "Elise", da die Müritz-Elde-Wasserstraße zu wenig Wasser führte.
Die Elise war am Tag zuvor mehrmals bei der Einfahrt in den Dömitzer Hafen auf Grund gelaufen.
Wir konnten es gut knirschen hören.




Die alte Kirche in Damnatz

Der Weg zurück nach Dömitz war sehr weit:

:-)

Das Feuer um Lübtheen bemerkten wir erst am Sonntagmittag, als wir die Rauchwolken
 in 20 km Entfernung als Rauchwolken erkannten..
Am Montag fuhren wir über Uelzen, Celle, Rethem und Hoya nach Bremen.
Oma und Opa wurden bei den Kindern erwartet.

Der Stellplatz in Dömitz ist einfach, aber durch die ruhige Lage schön.
Leider laufen die Hunde frei herum. Das ist nicht mein Ding.
Die Entsorgung ist sehr einfach und irgendjemand hat es sogar geschafft, den Deckel falsch rum
aufs Loch zu zerren, so dass wir am Abreisetag nicht mehr entsorgen konnten.
Die Toiletten und die Duschen (1 Euro) im Hotel kann man nutzen.
Einkaufsmöglichkeiten gibt es in Dömitz genug.

Trotz der großen Hitze hat uns die Tour gut gefallen.

Hier geht es weiter!

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