Mittelweser 2013
2018 neu: Fundsachen dieser Reise

Ende September suchten wir noch einmal Ruhe, um die Reise-Saison 2013 zu beenden.
Hoya hatten wir uns als ersten Stellplatz ausgesucht, da er außerhalb der Stadt und fast direkt an der Weser liegt.
Das Wetter meinte es gut mit uns.


Hoya - die Weserbrücke und das Schloss.



Hoya - die Weserbrücke und das Schloss am Abend



Im Touristenbüro im Rathaus wurden wir sehr gut beraten und mit guten Materialien
zu den Radtouren rund um Hoya versorgt.




Die Grafenkirche St. Martini-Kirche - heute Kulturzentrum - im alten Stadtteil von Hoya



Wandkunst in Hoya



Eine andere Art von Wandkunst an der St. Martinikirche




Der Stellplatz von Hoya liegt ca. 700m von der Innenstadt entfernt.


5 Stellplätze haben einen direkten Weserblick. 4 sind etwas weiter links zu sehen - sie sind ebenfalls geschottert.
Die angegebenen 20 weiteren Plätze sind auf einer Wiese, die ich im Frühjahr und Herbst nicht befahren würde.
Eine Ver- und Entsorgungsstation befindet sich an der Zufahrtsstraße direkt an der alten Kläranlage.
Das Spülwasser für die Toilettenentsorgung kostet 1 EURO/6min.
Ab und zu konnte man die neue Kläranlage riechen - oder war es doch Gülle?







Die letzte Nacht wechselten wir auf den obersten Platz mit dem schönen Blick auf die Weser.
Hier merkte man den Sturm noch stärker. Wir dachten schon, wir fahren im Schlafwagen der Bahn.




Blick vom Stellplatz aus auf die Weser.




Blick vom Stellplatz aus.






Die erste Radtour - die Grafenroute - führte uns zunächst nach Bücken,
dem Ort mit der wunderschönen, doppeltürmigen Stiftskirche.





Die Stiftskirche in Bücken

Leider wurde der kostbare Altar gerade restauriert und war entsprechend verhüllt.




Ein Esel soll den Bauplatz vor der Stiftskirche "ausgesucht" haben.



Neben schönen gab es auch "alte Häuser" zu entdecken.

Übrigens: Keine 150 m von der Stiftskirche entfernt gibt es einen Stellpatz am Bückener Mühlenbach;
allerdings ohne "alles".

Weiter fuhren wir auf Feld- und Wiesenwegen nach Schweringen, besichtigten die 100 Jahre alte Kirche
und setzten mit der Weserfähre über auf die andre Seite.



Die Weserfähre in Schweringen



Der Fährmann bot uns an, ein Foto von uns zu machen. Das ist Service.

Über Gandesbergen erreichten wir Eystrup.
Eystrup hat zwei Stellplätze: Der erste befindet sich in der Bahnhofstraße bei einem Grill. Die WoMos parken unter Eichenbäumen - im Herbst nicht zu empfehlen - prasselnde Eicheln knallen laut aufs Dach.
Der zweite Stellplatz ist am Natur-Freibad nordöstlich von Eystrup (7,50 EURO incl. Einritt).
Er ist nur in der Saison nutzbar - liegt aber absolut ruhig mitten in der Natur.





Eine weitere Radtour  - die Esel-Mönchstour - unternahmen wir bei etwas schlechterem Wetter.



Der Weg führte von Hoya über Tivoli nach Hoyerhagen, dann südlich durch Wälder westlich an Bücken vorbei.



In Hoyerhagen



Die alte Wassermühle in Helzendorf

Wir mussten die wunderschöne Tour stark kürzen, da ein Akku leer wurde und ohne "Rückenwind"
wollten wir nun auch nicht fahren.




Da der Sturm sich bemerkbar machte, sind wir mit dem Wohnmobil nach Thedinghausen gefahren.


Fahrradparkplatz in Thedinghausen



Der Erbhof in Thedinghausen
Auch er war gerade für die umfassende Restaurierung eingerüstet. - deswegen ist er nur halb zu sehen.
Ich nutzte die Gelegenheit, mir die Innenarbeiten im Festsaal anzusehen, da mich ein Restaurator
dazu eingeladen hatte.




Der Sturm ließ sich gut fotografieren.



Der Stellplatz am Erbhof in Thedinghausen
Es gibt Strom und Frischwasser gegen Gebühr am Platz.
Die kostenlose Ver- und Entsorgungsstation ist auf dem Großparkplatz ca. 150 m weiter.


Die geplante Radtour nach Bremen (ca 30 km eine Tour) war wegen des Wetters nicht möglich. 


In Dreyhe fanden wir einen passenden Parkplatz vorm Deich und fuhren von hier aus mit den Pedelecs
nach Bremen, um die Enkelkinder zu besuchen.

Mit dem Wohnmobil fuhren wir nach Rastede, um unser jüngstes Enkelkind zu sehen.

Abends wechselten wir noch nach Oldenburg an den Küstenkanal,
da wir am nächsten Tag zu einer Beerdigung wollten.



Der Stellplatz in Oldenburg von der Cäcilienbrücke aus gesehen

Der Platz hat wirklich nur 4 Plätze, liegt an sich ganz schön, aber ist nachts doch
durch die Nähe der Autobahnbrücke und der Straße ziemlich laut.




Eine schöne Abschlussfahrt ging zu Ende.
Spontan haben wir das Wohnmobil am 31.10. doch noch auf den Saisonbetrieb 03-10 umgemeldet.
Das spart fast 300 Euro.
Wir sind uns sicher, dass wir keine Wintercamper sind.


Und hier sind die Fundsachen "Mittelweser":
Ich habe sie 2018 aus der Fotosammlung von 2013 zusammengestellt:
Viel Freude beim Anschauen und Genießen!