Eiderstedt 2015 - unser Reisebericht
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Da ein Enkelkind uns zur Geburtstagsfeier am Urlaubsort eingeladen hatte,
machten wir uns auf den Weg nach Eiderstedt.
Mit der Fähre Wischhafen-Glückstadt gelangten wir auf die andere Seite der Elbe.

Fährfahrt über die Elbe

Knappe Fährmanöver mitten auf der Elbe
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Pause am Störsperrwerk
In Vollerwiek haben wir uns erstmal angeschaut,
wie wir den Ferienbauernhof Jürgens finden,
wenn wir mit dem Rad vom Stellplatz aus anreisen.
Wir fuhren weiter nach Norderheverkoog zum Stellplatz Dircks.

Zufahrt am Bauernhaus vorbei zum Stellplatz Dircks

Der Stellplatz Dircks in Norderheverkoog
Klein, überschaubar, absolut ruhig, fern ab vom Touristentrubel und
ein alter Hund passte immer auf uns auf.

Der Stellplatz Dircks in Norderheverkoog
Einfache, aber saubere Sanitärräume.
Noch am Spätnachmittag machten wir uns zur ersten Radtour auf den Weg -
immer westwärts am Deich entlang durch schöne weite Landschaften.

Friesenhäuser in die Landschaft eingepasst

Der Leuchtturm Westerhever
Vom Deich aus sind es 2,1 km mit dem Rad bis man
bei der
Schutzstation Wattenmeer Leuchtturm Westerhever angekommen ist.

Der Leuchtturm Westerhever

Der Leuchtturm Westerhever
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Auf der Rückfahrt über die Dorfstraßen kamen wir in Westerhever an der Kirche vorbei.

Kirche in Westerhever

Kirche in Westerhever
Insgesamt sind wir an diesem Nachmittag 28 km mit dem Rad gefahren.
Am nächsten Tag radelten wir über Osterhever, Garding
und Welt zur Geburtstagsfeier nach Vollerwiek.

Die Kirche in Osterhever

Rosen um die Kirchentür

Die Kirche in Osterhever

Die Kirche in Osterhever

Der Altar in Osterhever
Weiter fuhren wir auf dem ausgeschilderten Radweg
durch die Felder nach Garding.
Auf einem Wiesenweg stürzte ich mit dem Rad
durch eine nicht sichtbare tiefe Rille.
Glücklicherweise konnte ich mich irgendwie fangen.
Die Fahrradtasche musste ich 10 m weiter zurück aufsammeln.
Es ist gerade nochmal gut gegangen. Ich hatte keinerlei Verletzungen.
Auch die Kirche St Cristian in Garding war geöffnet.

Der Altar in der Kirche St Cristian in Garding

Die Kirche St Cristian in Garding

Die Kirche St Cristian in Garding - alte Wandbemalungen

Die Kirche St Cristian in Garding

Wer kann schon von sich sagen:
Welt, ich habe dich durchfahren.

Der Treckerfuhrpark auf dem Ferienbauern-
und Himbeerhof Jürgens in Vollerwiek.
Die Geburtstagsfeier unseres nun 4jährigen Enkel in einem Ferienhaus
war richtig schön und auch entspannend.
Die Kinder konnten spielen und sich an den Geschenken erfreuen.
Eine Stunde im Matsch und Sand buddeln am Strand gehörte auch dazu.
Auf der Rückfahrt am Abend freuten wir uns,
dass die Kirche in Poppenbüll auch noch um 19:00 Uhr geöffnet hatte.
Wir fanden es immer spannend, die schönen alten Dorfkirchen zu besichtigen.

Die Kirche St Johannis in Poppenbüll

Die sehr farbig gestaltete Kanzel in der Kirche St Johannis in Poppenbüll

Die Kirche St Johannis in Poppenbüll
Insgesamt haben wir an diesem Tag 34 km mit dem Rad zurückgelegt.
Wenn man schon in Eiderstedt ist,
muss man auch St-Peter-Ording
gesehen haben, sagten wir uns
und radelten am Sonntag los,
obwohl
einige dunkle Wolken am Himmel auftauchten.
Leider haben wir uns an einer Kreuzung verfahren
und landeten südlich von St-Peter-Ording in Ehstensiel.

Der kleine Hafen von Ehstensiel

Die Seekiste in St-Peter-Dorf am Böhler Strand
Immer am Deich entlang fuhren wir durch St-Peter-Dorf und St-Peter-Ording.
Ein Halbmarathon hielt uns etwas in St-Peter-Bad auf.
Wir konnten die vorgesehene Strecke aber dennoch finden und auch befahren.
Erst am Norderdeich war der Strand nicht so voller Touristen
und jeder Strandbesucher hatte
mindestens drei Fußballfelder für sich alleine.

Strandübergang ohne Störtebekers-Kassenhäuschen am Norderdeich

Am Strand am Norderdeich in der Nähe von St-Peter-Ording

Freie Sicht auf den Leuchtturm von Westerhever
49,5 km standen spätnachmittags auf dem Tacho.
Wir verließen Eiderstedt und haben uns
weitere schöne Fleckchen in der Umgebung angeschaut.
So gelangten wir nach Friedrichstadt -
einer schönen Stadt
mit niederländischen Wurzeln mitten in Schleswig-Holstein.

Die lutherische Kirche St Christopherus in Friedrichstadt

Die lutherische Kirche St Christopherus in Friedrichstadt

Die lutherische Kirche St Christopherus in Friedrichstadt

Auf dem Marktplatz

Die Remonstrantenkirche in der Prinzeßstraße

In der Remonstrantenkirche in Friedrichstadt

Prinzenstraße

Am Marktplatz

Grachten in Friedrichstadt
Weiter fuhren wir zum Stellplatz Eiderblick in Lunden-Wollersum.

Der Stellplatz in Lunden-Wollersum

Der Stellplatz in Lunden-Wollersum
Der schöne Nachmittag in dieser Ruhe und Einsamkeit tat richtig gut.
Die Nacht war auch sehr ruhig.
Die leisen, aber hörbaren Bässe aus dem Heim am Deich
hörten um 22 Uhr auf zu wummern.
Am nächsten Tag war die nächste Station nach 40 Kilometern schon erreicht:
Hochdonn am Nord-Ostsee-Kanal - Schiffe gucken inklusive.

Zug- und Schiffsverkehr kreuzten sich.

Riesenschiffe fuhren direkt an uns vorbei.
Leider konnten wir kein Traumschiff begrüßen.

Die Schaarhörn dampfte vorbei und legte nahe der Fähre laut tutend an.

Die Elbe 1 - ein altes Feuerschiff - tuckerte vorbei.
Und wenig später kam auch die Elbe 3 daher.
Die Nacht war ruhig und unruhig zugleich.
Ab und an donnerte ein Zug über
die Hochbrücke
oder blubberte ein Dickschiff an uns vorbei.
Schlafen konnte man aber dennoch gut.
Der letzte Kurzurlaubstag begann mit der Fährüberfahrt über den Nord-Ostsee-Kanal.

Fährüberfahrt direkt am inoffiziellen Stellplatz
Nach 50 Kilometern war die Fähre Glückstadt-Wischhafen erreicht.
Die zweite Fähre konnten wir als allerletztes Wohnmobil noch entern.
Wir mussten dazu aber quer einparken.

Fährüberfahrt Glückstadt-Wischhafen

Das Elbufer
In Dedesdorf genehmigten wir uns unsere Mittagspause
beim Stellplatz am alten Fähranleger.

Am alten Fähranleger in Dedesdorf
In Rastede nahmen wir eine Tee-Einladung wahr
und fuhren dann im Regen (!) nach Hause.
Uns hat es gut gefallen, eine Geburtstagseinladung
mit einigen Urlaubstagen zu verbinden.
Fünf Tage von zu Hause weg - da hat man nicht so sehr das Gefühl,
wieder ganz neu zu Hause ankommen zu müssen.
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